June 3rd, 2007
Rikitik CD-Präsentation !!!
May 28th, 2007
Konzert Review: Turbodeli TurboShow im Salon Leopold
Einmalig und neu praesentierten sich vor 2 Wochen Turbodeli im Salon Leopold in Wien mit ihrer TurboShow.
Die Band wurde voellig ueberraschend von 2 Personen auf eine unbestimmte Anzahl zwischen 10 und 20 aufgestockt und spielte erstmals Rockmusik.
Spezjalgaeste sollten auch dieses Mal nicht fehlen, so liessen Turbodeli Elvis exhumieren und luden eine fesche Flamencotaenzerin aus Andalusien ein.
Fuer die ersten wieder einmal umstrittenen Fotos kliken Sie bitte auf das Bild ….
May 11th, 2007
Elvis met Rolando Furioso last week in Vienna
May 11th, 2007
Turbodeli live im Salon Leopold, MQ Wien, 12.Mai 2007 22h
April 26th, 2007
Review: Turbodeli live in der Fröschltasse 21.4.07
April 12th, 2007
Roland Furioso - Eine kleine Musikgeschichte
geb. 10. Mai 1975 in Innsbruck
Klavierunterricht von 7 Jahre bis 9, Unmut, Tennis
ab 12 Jahre darf ich im Keller Schlagzeug spielen, Gründung der ersten Band Mary go Round, erste Gitarrenversuche, Gitarrenduett Megadepp
mit 18 Jahren 1993 Umzug nach Wien, Studium, vor allem der Musik und der Tontechnik, außerdem Boku Wien
Umstieg auf Gitarre, weil Schlagzeug zu laut
Gründung von Get Free 1994, erste CD What you hear is what you get (Rolando F. alias Jimmy Bergmann)
Sänger weg, dann The Next, zweite CD Unreal 1997,
Bassist weg, dann The Jahlights.
erstes Treffen und Aufnahmen mit Raggamaffia
währenddessen über viele Jahre un(an)ständiges Mitglied der Fenzl Experience
Gründung von Freak Diego, CD Stadt aus Schwein 2001, Gründung des Gitarrenduetts Sheriffs von Nottingham, CD Aufundzuundabundan 2002
erstes Treffen mit Helio D. Vanimal in Mozambique 2004
Gründung von Turbodeli 2005, CD Superzua
Gründung von 666 2005, nur ein Auftritt (!!), dann Auflösen der Band
Gründung der Vendetta Band 2005 mit den ehemaligen Raggamaffia und Teilen von House of Riddim
erster Teil der Aufnahmen zum Album Feeling Good zusammen mit Helio D. Vanimal 2005
Gründung des Labels Guten Tag Verlag 2006, erster Release Fenzl Experience, dann Knisatschek, Wiederauflage von The Next - Unreal und Freak Diego - Stadt aus Schwein
April 12th, 2007
Turbodeli - Eine kleine Musikgeschichte
Eines kühlen Wintermorgens trafen, wie von Geisterhand gelenkt, zwei Musiker im Deli am Wiener Naschmarkt aufeinander, Bernd Püribauer alias The Box und Roland Pickl alias Roland Furioso.
Dass dieses Treffen ein schicksalträchtiges werden sollte, konnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand erahnen. Der eine war fröhlich, der andere von Depressionen gebeutelt, einer wusste mit Musikinstrumenten umzugehen, der andere hatte sich bis dahin nur in Kartons versteckt auf die Bühne gewagt. Trotz ziemlich divergierender Herkunft, Vorgeschichte und sogar Vorstellungen entschied sich das charmante Duett von diesem Zeitpunkt an einen gemeinsamen musikalischen Weg einzuschlagen.
Ein Konzerttermin war bereits fixiert, es sollte das erste Konzert der Combo TURBODELI werden. Nach einem Kurzaufenthalt in Zauchensee, wo sich ein Wohnwagen für wenige Tage zur Arena des Musikzirkus verwandelte, geigte TURBODELI zum ersten Mal in der Öffentlichkeit, und zwar im Wiener Fluc, damals noch nicht umgebaut und an jener Stelle gelegen, an der sich vor vielen, vielen Jahren der Hort der wienreisenden Schulklassen befand.
Dass der erste Auftritt zu einem durchschlagenden Erfolg mutieren sollte, konnte niemand absehen.
TURBODELI stiegen mit einem Mal wie eine Rakete in den Rock´n´Roll-Himmel empor und durchkreisen seit diesem Tage den Orbit. Mit dabei am ersten Abend war Shaoyen, eine sehr liebenswürdige Person, die sich allerdings irgendwann dafür entschied, dass ihr TURBODELI um einiges zu heftig ist, und natürlich Helio D. Vanimal, ein mosambikaniasches Beat-Box-Genie.
Aus diesem Abend ergaben sich zahlreiche Auftritte, jeder wollte die Band bei sich zu Hause spielen lassen, oder auf der Party von der Tante, und am Begräbnis, am eigenen.
TURBODELI war erst einen Tag alt und fühlte sich bereits wie eine altgediente Rock´n´Roll Band nach 20jähriger Tour um den Globus.
Seitdem wiederholen TURBODELI immer wieder das, was sie am ersten Abend vorgelegt haben, nämlich ein komplett neues Programm, immer wieder, bei jedem Auftritt, jeder Moment, jeder Ton, jedes Wort, immer neu, dann wird man nicht alt.
March 27th, 2007
Casquinhas
Sie sind weit komplizierter zuzubereiten als Matapa, aber wenn man erstmal einen ganzen Tag Krabbenfleisch seziert hat, schmecken sie umso besser….
Wir kaufen ordinäre Frühlinszwiebel.
Der Markt hat viel zu bieten, doch dazu ein anderes Mal.
Die freundliche Marktfrau verkauft uns weiters Knoblauch, scharfen Chili, hier Piri Piri genannt, und köstliche Krabben. Eleganter ist es natürlich, die Krabben selbst zu fangen.
Die Krabben werden gewaschen und im Ganzen mit einem Schuss Wasser circa 10 Minuten gedünstet.
Nun kommt die eigentliche Arbeit. Wir sind Stunden damit beschäftigt, das Krabbenfleisch aus den Panzern zu entnehmen. Bei der zweiten oder dritten Krabbe und einigen Kostproben ist man sich sicher, was essbar ist und was nicht. In unserer Guten Tag Verlag-Illustration sehen wir von links nach unten: ein Tablett mit die Panzeroberseiten, die später als Behältnisse dienen werden, weiters eine Schale mit ausgelöstem Krabbenfleisch, und unten den unerschöpfbaren Krabbenvorrat, der uns die wertvolle nachmittägliche Schwimmzeit gekostet hat.
Ich helfe inzwischen einem Haushalt, die Fernsehantenne zum Empfang einer Telenovela einzurichten.
Das ausgelöste Krabbenfleisch wird nun mit einem Ei, etwas Kreuzkümmel, gehacktem Frühlingszwiebel, Chili und Salz vermengt.
Die Krabbenoberpanzer werden nun mit der gefertigten Mischung befüllt.
Das fertige Tablett mit frittierfertigen Casquinhas.
Die Casquinhas werden in heissem Öl frittiert.
Comer casquinhas anima !!!!
March 23rd, 2007
Omer Ihsas & the Peace Massengers live am Samstag, 24.3.07 um 20.00
Morgen Samstag gibts die einmalige Möglichkeit Omer Ihsas & the Peace Massengers live im Konzert zu erleben,
um 20.00 im Museumsquartier in der Halle E .
Die sudanesische Gruppe wurde im Rahmen Verana Prandstätters Soul Conversation im November 2006 in Khartoum vom Guten Tag Verlag aufgenommen.
Es gibt weiters Tanz von Homunculus, Gitarren von Rolando Furioso, Fotos von The Flow und ein ausgezeichnetes sudanesisches Buffet.
Die CD der Guten Tag Verlag-Aufnahmen “Imagine - Yellaetkhaell” wir morgen zum erstenmal käuflich erhältlich sein.
March 23rd, 2007
Matapa
Guten Tag !
Wir machen heute einen kulinarischen Ausflug nach Mosambik.
Matapa mutet wie Spinat an, gedeiht jedoch nicht am Boden sondern auf einem Strauch. Dieses köstliche Gericht wächst in nahezu jedem Garten Mosambiks, im Busch und auch auf Verkehrsinseln, fast so wie Hanf in Indien.
Aus diesem Grund ist Matapa eine der beliebtesten und günstigsten Speisen des Landes.
Die Hauptzutaten sind Matapa-Blätter, Kokosnüsse, Erdnüsse und als Verfeinerung verwenden wir Krabben vom Strand.
Wir, das Guten Tag Verlag - Team Mosambik, wünschen viel Spass beim Nachkochen.
Weil wir am Markt Unmengen von Krabben erstehen konnten, folgt auch bald ein weiteres Rezept: Casquinhas, im Krabbenpanzer gebratenes Krabbenfleisch, ein Leibgericht des Rezeptverfasssers selbst.
Aus Ermangelung eines Gartens kaufen wir Matapa am Markt, ich bin heute spät aufgestanden, deswegen fangen wir die Krabben nicht am Strand sondern kaufen sie am Markt und bringen die Beute nach Hause.
Die Krabben werden gewaschen
Die kurzen und dünnen Beine sind nicht für den Verzehr geeignet. Der Panzer und die vielen Krabbenstacheln werden beseitigt und es bleibt das Krabbenfleisch im Unterpanzer und wird beiseite gelegt.
Die Erdnüsse werden nocheinmal kontrolliert und schließlich im Pilão zermörsert.
Mithilfe des Erdnusswurfnetzes wird fein und grob gemahlenes Erdnusswerk getrennt und, wenn notwendig, feiner zermörsert.
die zuvor präparierten Krabbenkörper werden mit einem Schuss Wasser gedünstet, nicht mehr als 5 Minuten, was dazu führt dass sich die Tiere ganz furios rot verfärben.
Auch die Matapa-Blätter werden im Pilão zermörsert, verfeinert mit Knoblauch.
Inzwischen werden die zwei Kokosnüsse mit einer Machete aufgeschlagen. Um das Fruchtfleisch der köstlichen Kokosnüsse zu gewinnen, verwenden wir den Kokosschaberstuhl.
Die Krabben kommen zur leicht mit Wasser angekochten und gesalzenen Matapa-Knoblauch-Mischung.
Das geraspelte Kokosfruchtfleich wird mit heissem Wasser übergossen und über einem Sieb ausgedrückt. Viel schmackhaftes Kokoswasser ergänzt die Matapa nun zu einem sämigen Brei.
Auch das inzwischen bereitete Erdnusspulver wird mit dem Kokoswasser vermengt.
Alles zusamen wandert in den grossen Kochtopf
und wird circa eine Stunde unter häufigem Rühren auf niederer Flamme gekocht.
Matapa wird mit Reis und guten Freunden serviert.
March 10th, 2007
Turbodeli TurboShow
Turbodeli
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Die Lieblingsband von Oma Fuzzboy, Danki`s und Furi`s Puppengruppe, Autoren der umstrittenen Abhandlung „Die weiße Rasse tanzt nicht“, ein Dorn im Auge der Musikkonzerne, die leiseste Ahnung der Schlagerwelt, ein aus dem Pophimmel emporragendes Musiktheater, jene Gruppe, die es geschaftt hat, die Wiener Ostbühne zu zerstören, um dennoch nachträglich vom Barbesitzer ein Flasche Vodka spendiert zu bekommen, die beliebtesten Tierstimmenimitatoren Mitteleuropas, was man tun wurde nach 20 Jahren Schweigen, das Nötigste, was Österreichs Musikbühnen gebraucht haben, ein berstender musikalischer Knall, wie ein Fabelwesen oder Figuren aus 1001 Nacht, Entwicklungshilfe im eigentlichen Sinn, das Lächeln einer wunderschönen Frau, das glühende Würmchen, das dich beleuchtet, ein im Wind wogender Eukalyptusbaum, das Fruchtfleisch der Banane, der stratosphärische Übergang zwischen Himmel und Erde, ein Kreuzzug des guten Geschmacks, der Nikotinentzug und seine Folgen, eine Band, die seit jeher in den Träumen und Wünschen eines jeden existiert hatte, die radikalsten Tierschützer der Nation, die Ruhe vor dem Sturm, die hereinbrechende Brandung, ein unerforschter, mit Flüssen durchäderter Dschungel, die Gleichberechtigung von heute, gestern und morgen, ein Gruß von einem fernen Stern, ein Afrikaner in Lederhosen, ein immerwährender Zauber, ein vom Zyklon verwüsteter Landstrich, die Väter der Vernunft, ein Feuerwerk der Gefühle, der einzige Grund, von Mosambik nach Österreich zu kommen, ein lodernder und ausufernder Flächenbrand, die Erlösung von der Kommerz-Apokalypse…
March 7th, 2007
Rato dorado
Herzliches Willkommen unserem neuen Afrika-Korrespondenten Meinhard Knitel. Er wir uns in Zukunft Gewohntes und Ungewohntes aus der suedlichen Hemisphaere berichten. Hier sein erster Beitrag aus Mosambik….. Danke Meini
Gerade in den kuehlen Wintermonaten der Suedhalbkugel laedt das herrlich milde Klima der Mangunde-Gegend auf eine kulinarische Entdeckungsreise ein, wo Sie sich von der beispiellosen Gastlichkeit ueberzeugen und von herzhaften Schmankerln verwoehnen lassen koennen.
