March 28th, 2007
Cloud Tissa im U4
March 28th, 2007
Fenzl Experience in der Bierwaage, Eröffnung des Schanigartens !!!
March 28th, 2007
Turbodeli live m Café FröschlTasse
March 28th, 2007
Turbodeli live beim Wetterleuchten in Innsbruck
March 27th, 2007
Casquinhas
Sie sind weit komplizierter zuzubereiten als Matapa, aber wenn man erstmal einen ganzen Tag Krabbenfleisch seziert hat, schmecken sie umso besser….
Wir kaufen ordinäre Frühlinszwiebel.
Der Markt hat viel zu bieten, doch dazu ein anderes Mal.
Die freundliche Marktfrau verkauft uns weiters Knoblauch, scharfen Chili, hier Piri Piri genannt, und köstliche Krabben. Eleganter ist es natürlich, die Krabben selbst zu fangen.
Die Krabben werden gewaschen und im Ganzen mit einem Schuss Wasser circa 10 Minuten gedünstet.
Nun kommt die eigentliche Arbeit. Wir sind Stunden damit beschäftigt, das Krabbenfleisch aus den Panzern zu entnehmen. Bei der zweiten oder dritten Krabbe und einigen Kostproben ist man sich sicher, was essbar ist und was nicht. In unserer Guten Tag Verlag-Illustration sehen wir von links nach unten: ein Tablett mit die Panzeroberseiten, die später als Behältnisse dienen werden, weiters eine Schale mit ausgelöstem Krabbenfleisch, und unten den unerschöpfbaren Krabbenvorrat, der uns die wertvolle nachmittägliche Schwimmzeit gekostet hat.
Ich helfe inzwischen einem Haushalt, die Fernsehantenne zum Empfang einer Telenovela einzurichten.
Das ausgelöste Krabbenfleisch wird nun mit einem Ei, etwas Kreuzkümmel, gehacktem Frühlingszwiebel, Chili und Salz vermengt.
Die Krabbenoberpanzer werden nun mit der gefertigten Mischung befüllt.
Das fertige Tablett mit frittierfertigen Casquinhas.
Die Casquinhas werden in heissem Öl frittiert.
Comer casquinhas anima !!!!
March 24th, 2007
Omer Ihsas & the Peace Massengers live im Museumsquartier, Halle E
March 23rd, 2007
Omer Ihsas & the Peace Massengers live am Samstag, 24.3.07 um 20.00
Morgen Samstag gibts die einmalige Möglichkeit Omer Ihsas & the Peace Massengers live im Konzert zu erleben,
um 20.00 im Museumsquartier in der Halle E .
Die sudanesische Gruppe wurde im Rahmen Verana Prandstätters Soul Conversation im November 2006 in Khartoum vom Guten Tag Verlag aufgenommen.
Es gibt weiters Tanz von Homunculus, Gitarren von Rolando Furioso, Fotos von The Flow und ein ausgezeichnetes sudanesisches Buffet.
Die CD der Guten Tag Verlag-Aufnahmen “Imagine - Yellaetkhaell” wir morgen zum erstenmal käuflich erhältlich sein.
March 23rd, 2007
Matapa
Guten Tag !
Wir machen heute einen kulinarischen Ausflug nach Mosambik.
Matapa mutet wie Spinat an, gedeiht jedoch nicht am Boden sondern auf einem Strauch. Dieses köstliche Gericht wächst in nahezu jedem Garten Mosambiks, im Busch und auch auf Verkehrsinseln, fast so wie Hanf in Indien.
Aus diesem Grund ist Matapa eine der beliebtesten und günstigsten Speisen des Landes.
Die Hauptzutaten sind Matapa-Blätter, Kokosnüsse, Erdnüsse und als Verfeinerung verwenden wir Krabben vom Strand.
Wir, das Guten Tag Verlag - Team Mosambik, wünschen viel Spass beim Nachkochen.
Weil wir am Markt Unmengen von Krabben erstehen konnten, folgt auch bald ein weiteres Rezept: Casquinhas, im Krabbenpanzer gebratenes Krabbenfleisch, ein Leibgericht des Rezeptverfasssers selbst.
Aus Ermangelung eines Gartens kaufen wir Matapa am Markt, ich bin heute spät aufgestanden, deswegen fangen wir die Krabben nicht am Strand sondern kaufen sie am Markt und bringen die Beute nach Hause.
Die Krabben werden gewaschen
Die kurzen und dünnen Beine sind nicht für den Verzehr geeignet. Der Panzer und die vielen Krabbenstacheln werden beseitigt und es bleibt das Krabbenfleisch im Unterpanzer und wird beiseite gelegt.
Die Erdnüsse werden nocheinmal kontrolliert und schließlich im Pilão zermörsert.
Mithilfe des Erdnusswurfnetzes wird fein und grob gemahlenes Erdnusswerk getrennt und, wenn notwendig, feiner zermörsert.
die zuvor präparierten Krabbenkörper werden mit einem Schuss Wasser gedünstet, nicht mehr als 5 Minuten, was dazu führt dass sich die Tiere ganz furios rot verfärben.
Auch die Matapa-Blätter werden im Pilão zermörsert, verfeinert mit Knoblauch.
Inzwischen werden die zwei Kokosnüsse mit einer Machete aufgeschlagen. Um das Fruchtfleisch der köstlichen Kokosnüsse zu gewinnen, verwenden wir den Kokosschaberstuhl.
Die Krabben kommen zur leicht mit Wasser angekochten und gesalzenen Matapa-Knoblauch-Mischung.
Das geraspelte Kokosfruchtfleich wird mit heissem Wasser übergossen und über einem Sieb ausgedrückt. Viel schmackhaftes Kokoswasser ergänzt die Matapa nun zu einem sämigen Brei.
Auch das inzwischen bereitete Erdnusspulver wird mit dem Kokoswasser vermengt.
Alles zusamen wandert in den grossen Kochtopf
und wird circa eine Stunde unter häufigem Rühren auf niederer Flamme gekocht.
Matapa wird mit Reis und guten Freunden serviert.
March 10th, 2007
Turbodeli TurboShow
Turbodeli
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Die Lieblingsband von Oma Fuzzboy, Danki`s und Furi`s Puppengruppe, Autoren der umstrittenen Abhandlung „Die weiße Rasse tanzt nicht“, ein Dorn im Auge der Musikkonzerne, die leiseste Ahnung der Schlagerwelt, ein aus dem Pophimmel emporragendes Musiktheater, jene Gruppe, die es geschaftt hat, die Wiener Ostbühne zu zerstören, um dennoch nachträglich vom Barbesitzer ein Flasche Vodka spendiert zu bekommen, die beliebtesten Tierstimmenimitatoren Mitteleuropas, was man tun wurde nach 20 Jahren Schweigen, das Nötigste, was Österreichs Musikbühnen gebraucht haben, ein berstender musikalischer Knall, wie ein Fabelwesen oder Figuren aus 1001 Nacht, Entwicklungshilfe im eigentlichen Sinn, das Lächeln einer wunderschönen Frau, das glühende Würmchen, das dich beleuchtet, ein im Wind wogender Eukalyptusbaum, das Fruchtfleisch der Banane, der stratosphärische Übergang zwischen Himmel und Erde, ein Kreuzzug des guten Geschmacks, der Nikotinentzug und seine Folgen, eine Band, die seit jeher in den Träumen und Wünschen eines jeden existiert hatte, die radikalsten Tierschützer der Nation, die Ruhe vor dem Sturm, die hereinbrechende Brandung, ein unerforschter, mit Flüssen durchäderter Dschungel, die Gleichberechtigung von heute, gestern und morgen, ein Gruß von einem fernen Stern, ein Afrikaner in Lederhosen, ein immerwährender Zauber, ein vom Zyklon verwüsteter Landstrich, die Väter der Vernunft, ein Feuerwerk der Gefühle, der einzige Grund, von Mosambik nach Österreich zu kommen, ein lodernder und ausufernder Flächenbrand, die Erlösung von der Kommerz-Apokalypse…
March 7th, 2007
Rato dorado
Herzliches Willkommen unserem neuen Afrika-Korrespondenten Meinhard Knitel. Er wir uns in Zukunft Gewohntes und Ungewohntes aus der suedlichen Hemisphaere berichten. Hier sein erster Beitrag aus Mosambik….. Danke Meini
Gerade in den kuehlen Wintermonaten der Suedhalbkugel laedt das herrlich milde Klima der Mangunde-Gegend auf eine kulinarische Entdeckungsreise ein, wo Sie sich von der beispiellosen Gastlichkeit ueberzeugen und von herzhaften Schmankerln verwoehnen lassen koennen.